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Reiten

Das Reiten bezeichnet zugleich eines der ältesten als auch edelsten Fortbewegungsarten des Menschen. Dabei erfolgt der Ritt grundsätzlich auf dem Rücken eines Pferdes. In Deutschland hat reiten sowohl im Dressur- als auch im Rennsport einen Stellenwert und wird nur in seltenen Fällen als Nutztier auf dem Feld genutzt. Kaltblüter kommen jedoch vermehrt bei der Waldarbeit zum Einsatz, da Sie kräftig genug sind um geschlagene Bäume abzutransportieren ohne dabei erst den Weg für schwere Maschinen freimachen zu müssen. Aber auch als Kutschtiere finden Pferde in der modernen Gesellschaft Gebrauch. In anderen Kulturen haben Pferde jedoch noch einen Weit aus höheren Stellenwert. Besonders einem Volk wird nachgesagt ?im Sattel geboren? zu sein: In der Mongolei gehören Pferde zum Leben der Menschen wie in keinem anderen Land. So kam es auch das Atilla der Hunne zu Pferde beinahe ganz Eurasien besiegte.
Die verschieden Gangarten beim Ausritt sind der Geschwindigkeit nach Schritt, Trab und Galopp. Unerfahrene Reiter werden immer im Schritt an das Pferd gewöhnt. Aber auch das Pferd muss sich erst an den Reiter gewöhnen. Nicht ohne Grund wird den Tieren nachgesagt das sie Nervosität und Angst spüren können und dementsprechend auf den Reiter reagieren. Fortgeschrittene Reiter bewegen sich im Trab vorwärts und können im Galopp eine Geschwindigkeit bis zu 30 km/h erreichen. Während einem diese Geschwindigkeit beim Autofahren sehr langsam erscheint sollte man sie auf dem Rücken eines Pferdes nicht unterschätzen.